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Wunderbare Resonanz auf das Konzert des ALEA Ensembles, einer österreichischen Formation, welches zur Freude [der Besucher] zum ersten Mal am Dienstagabend [in Pésaro] stattgefunden hat. [...] konnte das Publikum das ALEA Ensemble, ein außergewöhnliches österreichische Trio, welches seit fast dreißig Jahren aktiv ist, schätzen lernen, mit zwei Violinen und einem Cello in den Personen von Sigrid Präsent, Igmar Jenner und Tobias Stosiek.

Im ersten Teil des Programms[erklang] das Divertimento Hob.V / 20 von Haydn, mit extremer Klarheit und absoluter technische Präzision [dargeboten] sowie eine Bearbeitung des Duos K424 von Mozart, [...] eine teilweise neu geschriebene und für Trio ergänzte Arbeit des Komponisten [...] Gerhard Präsent [...] Dank dem Können des Komponisten war es schwierig, Mozarts autographe Arbeit von der zeitgenössischen Ergänzung  zu trennen, welche Homogenität und ausgewogenen Ausdruck zu erreichen suchte, wie von ihm im Laufe des Abends in seiner Präsentation der einzelnen Stücke, durch die das Programm bereichert wurde, erklärt.

Im zweiten Teil des Konzerts standen drei Werke als italienische Premiere: „ Tres Dados“ von Gerhard Präsent, gekennzeichnet durch rhythmische und harmonisch prägnante und originelle Komposition, dann „Invention-Trio“ von Marco Reghezza sowie Miniaturen von Igmar Jenner, alles Stücke, die [...] bestätigten, die Öffentlichkeit nicht nur mit klassische Klängen [zu bedienen], sondern eine andere Sicht auf [moderne] Ensemble-Musik [zu ermöglichen], welche tonale Wagnisse, Dissonanzen und von jungen Autoren entwickelte Rhythmen unserer Zeit verwenden, ohne [dabei] jemals technisches Können oder intensiven Ausdruck zu verlieren.

Antonella Ferraro in „www.inscenagiornale.it/3039-2“ - 13. Juli 2016 (übersetzt)

Das ALEA-Quartett .... bezauberte sein Publikum mit der erstmaligen Vorstellung eines vom Komponisten (Gerhard Präsent) als Phantasie-Quartett bezeichneten Stücks, in dem er vier sich erstaunlich gut zueinander fügende Klavierkompositionen aus der Feder von Wolfgang Amadeus in gewisser Weise zu neuem Leben und vor allem (Klang-)Erleben verhalf. Sichtlich Freude bereitete diese Neuschöpfung auch den Interpreten.

Den Mittel- und vor allem Höhepunkt des Abends bildete dennoch ein Vorgriff auf Felix Mendelssohn Bartholdys 200. Geburtstag im kommenden Jahr. Ohnehin viel zu selten stehen dessen Kompositionen auf den Konzertprogrammen, sein Streichquartett f-moll war schon deshalb willkommen. Noch dazu in einer Interpretation, die alle Nachteile des für Musikdarbietungen nicht gerade idealen Saals rasch vergessen ließ.

Ernst Scherzer ÖMZ 7/08

Pluralismus pur, oder: Verschiedenheit macht Spaß [...] Das ALEA-Ensemble spielte fulminant und temperamentvoll auf, ließ sich leidenschaftlich auf die Feininterpretation der Werke ein. Der Totaleinsatz der MusikerInnen war beeindruckend.
Im Trio „Bei Nacht“ [...] des aus London stammenden Wahlmünchners Graham Waterhouse entwickelt sich aus düsterem Tiefschwarz in ständiger Steigerung der Gestik eine atemberaubende Dramatik, die gegen Ende wieder in nichts zusammenbricht. [...] In Igmar Jenners dreiteiliger „Melanchodia“ für 2 Violinen und Violoncello ist die jazzige Improvisation des Interpreten-Komponisten im Mittelteil zu Beginn und am Schluss von einer zarten traurigen Melodie umrahmt. [...]

Nach der Pause erklang die großartige „Fantasie in G“ für Klaviertrio von Herbert Blendinger. Das hinreißende rhapsodische Werk im Geist der Spätromantik und des deutschen Expressionismus, das vor allem dem Klavier sehr viel abverlangt, steht - so denke ich - einschlägigen Stücken von Reger oder Pfitzner in keiner Hinsicht nach und hätte eigentlich das Zeug zum Repertoirestück für arrivierte Klaviertrios in aller Welt. [...]
Das „Trio intricato“ [...] von Gerhard Präsent, ein äußerst schwieriges und komplexes Werk, [...] fand eine hervorragende Interpretation und bildete so ein würdiges Finale eines kontrastreichen und eben deshalb trotz aller Herausforderungen an Interpreten und Zuhörer unterhaltsamen Kunstnachmittags.

(Franz Zebinger STB-Mitteilungen 1-2/12)

Auf (Iván) Eröd´s „GeburtstagsPRÄSENT“ für Violine, von Sigrid (Präsent) mit überzeugender Einfachheit gespielt, folgt sein 3.Streichquartett von 2003. Das ist ein kraftvolles und konzentriertes Werk, welches ALEA mit klanglicher Intensität und rhythmischer Vitalität darbieten. In Gerhard Präsents „Canzona op.50“ gesellt sich Christian Peyr zu Sigrid Präsent in einer Interpretation, die besonders durch den klagenden Dialog im wunderbaren 3.Satz „Aria“ besticht. ... ALEA wird ...(allen Stücken)... mehr als gerecht.

(The Strad, 08/2008, übersetzt)

"The Strad" - Streicher-Magazin aus England - meinte 1998: „Die Komponisten schreiben hier einfühlsam für Streicher (wobei Präsent und Iván Eröd, sein ehemaliger Lehrer, herausragen), und das ALEA-Quartett gibt das Kompliment rasch zurück, indem es mit einer konzentrierten Präzision spielt, die direkt den emotionalen Kern der Musik trifft. ... Alle Werke scheinen untrennbar mit dem Boden, der die große Streichquartett-Tradition nährte, verbunden zu sein."

(Ken Smith - „The Strad„ 4/1998, übersetzt)

Im „Music MANUAL“ bekommt die CD „La Tâche“ jeweils das Maximum von fünf Sternen für Interpretation und Repertoirewert:

„...Die Auswahl der Stücke ist ebenso vielfältig wie überzeugend, ausnahmslos alle Werke zeugen von höchstem kompositorischen Können.....; das ALEA-Quartett schlägt mittels seiner Präzision aus den Stücken die maximale Transparenz heraus....“

Perfekt kammermusikalisch ausbalanciert und mit bezwingender Intensität gestaltet erklingen dann drei Rückert-Lieder Gustav Mahlers in einer eigens für die vier Musizierenden entstandenen Klaviertrio-Bearbeitung des Grazer Komponisten Gerhard Präsent. Das Adamar-Trio zeigt hier die ganz große Ruhe, feinste Nuancen auszuspielen, und Barbara Sauter kann ein ums andere Mal ihre Stimme aus der Intimität zu kurzen expressiven Steigerungen führen.

(Gerhard Dietle, „Mittelbayrische“ 3/2015)